29.- 31.10.2005
Hochtor, Kailbling, Reichenstein - drei Tage, drei Berge
Bergwandern in den Gesäusebergen

die MountainBears tauschen stollenreifen gegen bergschuhe und verbringen ein verlängertes wochenende im gesäuse.

am freitag nach der arbeit geht´s los. endlich wieder mal raus aus wien und ab in die berge, weit weg vom großstadtrummel.

es ist schon dunkel als wir vom gesäuse ins johnsbachtal biegen. aber wir haben glück und finden schon bald ein nettes platzerl für unser basislager. die zelte werden aufgeschlagen und die gaskocher angeworfen.
am speiseplan: nudeln mit pesto - der klassiker!
abendprogramm: bier und wein trinken und den herrlichen sternenhimmel schauen!

in der früh ist es saukalt. wir kochen uns heißen kaffee und tee und werfen uns halbgefrorenen striezel ein! wir brechen das basislager ab und fahren zum ausgangspunkt unserer tour, der eher am beginn des tals liegt.

Gsengscharte und Haindlkar
um 8 uhr brechen wir vom johnsbachtal auf - am weg nr.658, richtung gsengscharte. der weg ist im unteren bereich nicht immer leicht zu finden, da er hier durch eine riesige schottergrube mit vielen verschiedenen fahrtrassen führt. aber da die scharte schon von unten leicht auszumachen ist, kann man sich auch nicht wirklich verlaufen.

bald lassen wir die nebeldecke unter uns. in unseren rücken badet der reichenstein im morgenlicht. zwei tage später stehen wir auf seinem gipfel - im abendlicht.

von der gsengscharte blicken wir ins haindlkar. der schatten, der das gesamte kar ausfüllt und die massiven nordwände sorgen für eine beklemmende stimmung. nur die berge auf der anderen seite des gesäuses liegen in der sonne.

Am Peternpfad
nachdem wir das haindlkar durchquert haben, steigen wir in den peternpfad - ein felsiger steig, vorwiegend gehgelände mit ein paar kletterstellen im 2. grad.

Über Rosskuppe und Dachl zum Hochtor
von der peternscharte aus gelangt man zur planspitze oder, so wie wir, über rosskuppe und dachl aufs hochtor. dieser teil ist der schönste unserer tour. nicht nur, weil wir endlich aus dem schatten kommen und im sonnenlicht gehen können, sondern viel mehr der weg hier eine schöne gratwanderung ist, am rande des abgrunds entlang - also genau da, wo die nordwände der hochtorgruppe steil abfallen.

auf den schotterbändern im unteren teil des letzten anstiegs gelangt man zu einer stelle, an der man auf allen vieren unter einem herabhängenden felsen durchkriechen muss. danach kommt noch ein steiler felsaufschwung - und plötzlich hat man den gipfel direkt vor augen. noch ein paar meter in einem bogen rund um eine schmale schlucht und wir stehen am gipfel.

nach 6 1/2 stunden aufstieg sind wir ziemlich erledigt und hängen mal ein wenig am gipfel herum.

Abstieg durchs Schneeloch
der abstieg durchs schneeloch ist extrem mühsam und scheint sich endlos zu ziehen.

 

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Tour aufs Hochtor 

Aufstieg 
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Hochtor -

Abstieg 
übers Schneeloch -
nach Johnsbach -