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3 Väter, 3 Tage, 3 Gipfel
pauli.g, stefan.g und herr homer fahren zu uwe und uli und toben sich aus

15.01.2010 - Spielberg - 1428 m
16.01.2010 - Taferlnock - 2375 m
17.01.2010 - Große Kesselspitze - 2361 m
bilder: homer, stefan.g
text: homer

tag 1 - 15.01.2010
Anreise, Spielberg und Hüttengaudi
Ein Wochenende ohne Frauen und Kinder - da muss man schon darauf achten, dass man auch wirklich all das unterbringt, was sonst nicht so locker möglich ist! Und so gibt es gleich bei der Ankunft in Salzburg die erste kleine Tour zum Aufwärmen! Über die Schipiste steigen wir auf den Spielberg.

Und auch am Gipfel gilt es, keine Zeit zu verlieren - bevor wir in der Hütte einkehren!

tag 2 - 16.01.2010
Taferlnock
Für mich der bisher hässlichste Ausgangspunkt zu einer Schitour: unter einer monströsen Autobahnbrücke der Tauernautobahn. Der Lärm der Autos begleitet uns dann auch auf den ersten Höhenmetern. Erst nach ca. 15 Minuten verschwindet das massive Betonband aus unserem Blickwinkel und weitere 10 Minuten später ist es schließlich auch vorbei mit der Lärmbelästigung.

Der Gamsboden liegt im Schatten, der Schnee ist hier fest gepresst und der Wind pfeift uns ordentlich um die Ohren. Erst am Vorgipfel hat es ausgeblasen und es erwartet uns strahlender Sonnenschein.

Stefan und ich gehen auch noch rüber zum eigentlichen Gipfel - man muss es einfach auskosten!

tag 3 - 17.01.2010
Große Kesselspitze
Der dritte Tag begrüßt uns mit Regenwetter. Die Euphorie ist etwas gedämft. So dringend notwendig haben wir es dann auch wieder nicht, als dass wir unbedingt im Regen herumspazieren müssten.

Weiter südlich soll es jedoch besser sein. Also brechen wir nach Obertauern auf. Begleitet von Regen. Erst knapp vor Obertauern geht der Regen in Schneefall über. Der Himmel bleibt zwar die ganze Zeit über bedeckt, aber die paar Zentimeter Neuschneeauflage sorgen für ein gutes Gefühl unter den Schiern.

Weiter oben bläst es wieder stärker. Die letzten Meter rauf zum Gipfel klettert man über grobe Felsen.

Was sich niemand von uns zu wünschen gewagt hätte: Der Hang den wir abfahren bietet so etwas Ähnliches wie Pulverschnee! Ein perfekter Abschluss, so zu sagen!
Naja, wäre da nicht noch die stundenlange Heimfahrt nach Wien zurück!
Aber, wollen wir mal nicht undankbar sein!