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22.05.2011
Gamskogel - 2386m
in zwei anläufen über den gamsköglgrat zum gipfel
stefan, max und homer

weiterer Gipfel

  • Mödringkogel - 2142m

Gebirge: Rottenmanner Tauern
Region: Österreich / Steiermark
Talort: Trieben, 709m
Stützpunkt: Bergerhube, 1198m
Aufstieg: Amtmannscharte - Gamskögelgrat
Schwierigkeit: IV-, jedoch größtenteils I-II
Abstieg: Normalweg
Übersicht,
Zustieg:

anklicken zum Vergrößern

Tipps und Hinweise
  • Topo und Infos sind auf bergsteigen.at zu finden
  • Für die Gipfelsammler: Von der Amtmannscharte ist der Mödringkogel in ein paar Minuten leicht mitzunehmen.

report
bilder: homer
text: homer

tag 1 - 21.05.2011
Etwas frustrierend ist es dann doch. Da steigt man über zwei Stunden lang zu, klettert die ersten zwei Seillängen und dann beginnt es zu regnen und zu donnern. Da wir noch nicht weit sind und keine Wetterbesserung in Sicht ist, seilen wir uns wieder runter vom Grat, hüllen uns erstmal in unsere Biwaksäcke und warten ab, wie sich das Wetter entwickelt. Doch das entwickelt sich nicht, bleibt instabil und wechselhaft: hier blitzt der blaue Himmel durch, dort türmen sich neue schwarze Gewitterwolken, immer wieder regnet es.


Zustieg

die letzten Meter zur ...

Amtmannscharte
Hintergrund: Gesäuseberge

Blick vom 2. hinuter zum 1. Stand

Nach langem Hin- und Herüberlegen beschließen wir auf Nummer Sicher zu gehen und den Gamskögelgrat für heut bleiben zu lassen. Dafür schauen wir am Nachbargifel, dem Mödringkogel, vorbei, ehe wir über die Pumuklscharte absteigen.


am Mödringkogel

Blick vom Mödringkogel zum Gamskogelgrat

Morgenstimmung am 2. Tag

Gerade als wir beim Auto ankommen, beginnt es so richtig zu schütten. Wir begeben uns lieber mal nach Hohentauern in ein Gasthaus – wo wir dann auch gleich über nacht bleiben. Und auf einen trockenen Sonntag hoffen.

tag 2 - 22.05.2011
Stefan weckt uns um 3:30 Uhr. Dabei war 4 Uhr ausgemacht. Wir kochen Kaffee und Tee am Gaskocher und diskutieren dabei über die fehlenden 30 Minuten Schlaf.

Wir kommen dann aber doch alle drei in die Gänge und schaffen, dass wir um 5 Uhr von der Bergerhube losgehen. Es ist bereits taghell, die Vögel singen und der Himmel ist wolkenlos. Diesmal sind wir flotter unterwegs. Wohl auch um diesen lästigen Zustieg möglichst schnell hinter uns zu bringen.

Diesmal haben wir Glück mit dem Wetter: Am Einstieg scheint die Sonne. Das bleibt auch mehr oder weniger die gesamte Zeit so, die wir über den langen Grat klettern.

Wir steigen am Normalweg ab. Kurzfristig geht uns mal Stefan verloren. Aber gerade als wir die große Suche ausrufen wollen, ruft und winkt er uns von bereits weit unten zu.

Und wieder haben wir Glück: Nachdem wir uns noch einen Kaffee am Gaskocher gemacht und dann alles im Auto verstaut haben, beginnt neuerlich der Regen!


max´ fotos